Halloween in Münster – Grauen im Nebel

Am gestrigen Sonntag entschloß ich mit mit Chadwick zusammen auf „unsere“ Rennbahn zu fahren. Kurzfristig war ein Coursing-Training angesetzt worden und Chadwick ist diesbezüglich im Laufe der beinahe vergangenen Saison etwas kurz gekommen. Zwischen seinem 3. + 4. Bahn-Lizenzlauf – beim Spaziergang – hatte er sich in Hamburg verletzt. Ein weiteres Training – Sololauf – hat er auf der Bahn nicht toll gefunden und ist jeweils nach hervorragenden Starts noch vor der Kurve einfach umgekehrt.

Okay, wir würden bald mal ein Coursing-Training probieren ….. aus diesem „bald mal“ wurden beinahe 6 Monate. Ian, der sich mit seiner Kapselverletzung lange schonen mußte bekam ein Extra-Programm und irgendwie ist uns dann die Zeit davongelaufen. Um ein gutes Training zu bekommen, hätten wir am Wochenende auch mal eben 200 – 300 km oder mehr fahren müssen, und dazu fehlten mir schlicht manchmal Zeit und Kraft.

Gesagt, getan, gestern war es dann endlich so weit. Arno hat zwei wirklich feine Parcours auf unsere Wiese gezaubert und ganz hervorragend gezogen. Herzlichen Dank!

Nach den Banherfahrungen mit Chadwick rechnete ich nicht mit guten Läufen. Ach, was sage ich da … läuft er überhaupt? Bricht er ab, weil die Zuschauer am Rande des Parcours viel interessanter sind als das falsche Hasi?

Nein, er hat einen blitzsauberen, super engagierten ersten Lauf gezeigt, inclusive „Kill“ am Hasen – ohne sich durch irgendetwas oder irgendwen ablenken zu lassen.

Im zweiten Lauf stockte mir dann kurz vor dem Ziel der Atem: stellenweise hing gruseliger Nebel im Gelände – Halloween eben – und für mich waren weder das Hasi noch Chadwick zu sehen. Plötzlich – gefühlte Stunden später – kamen aber das Hasi und das große „Grauen“ zurück aus dem Nebel.

Auf die Fotos bin ich schon sehr gespannt!

So, nun hat Chadwick zwei wunderschöne Sololäufe abgelegt und kann, zumindest in sportlicher Hinsicht, in die Winterpause gehen.

Bis dahin hören wir aber noch voneinander – Beatrix

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